Weihnachten - nicht allein

Horizonte 12: Essen verbindet (Foto: Sekretariat Niederamt)
Heute erzähle ich euch von Hanspeter. Hanspeter und seine Frau haben vor einigen Jahren angefangen Menschen an Weihnachten zu sich nach Haus einzuladen. Menschen, die sonst allein gewesen wären an Weihnachten.
«Weisst du Stefan, ausgerechnet an Weihnachten sollte doch wirklich niemand allein sein müssen. Und da haben wir die Leute, die wir kennen einfach eingeladen und die haben auch wieder Leute eingeladen und die auch wieder und jetzt ist unsere Stube langsam zu klein.». Es sind immer ganz besondere Abende gewesen, gemeinsam kochen, gemeinsam Zeit verbringen, erzählen aus dem Leben, was im Jahr gelungen ist, was nicht geklappt hat und das Leben teilen. Ein einfaches, feines Essen, ein guter Wein. Wer kann, bringt etwas mit. Dankbarkeit für das Essen, die Gemeinschaft, die Wärme, Aufmerksamkeit und Zuneigung an diesem besonderen Abend im Jahr.
«Durch diese Abende habe ich gelernt, dass Nächstenliebe nicht nur eine Handlung, sondern eine Einstellung ist. Sie fordert uns auf, unsere Perspektive zu erweitern, uns selbst zu hinterfragen und das Glück und die Privilegien, die wir haben, mit anderen zu teilen. Die Weihnachtszeit hat mir geholfen, dankbarer für das zu sein, was ich habe, und gleichzeitig sensibler für die Bedürfnisse und Herausforderungen anderer zu werden.» Und Nächstenliebe, die Fähigkeit anderen zu helfen haben alle Menschen und verstehen alle Menschen. «Insgesamt hat mir die Weihnachtszeit gezeigt, dass Nächstenliebe eine universelle Sprache ist, die Menschen unterschiedlicher Hintergründe und Lebenssituationen verbindet. Sie erinnert uns daran, dass wahre Freude darin liegt, anderen zu dienen und die Welt um uns herum auf positive Weise zu beeinflussen.» Eine wunderbare Interpretation für den Geburtstag von Jesus.

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