Schritt für Schritt
Kirchgemeinderat setzt die beschlossene Strategie konsequent um.
Liebe Gemeindemitglieder
Anlässlich einer Reise konnte ich in diesem Frühjahr Kirchen in Umbrien und in der Tos-kana besuchen. Der Anblick der Basilika in Assisi, des Doms in Pisa und Siena, der Ka-thedrale in Florenz und weiterer Kirchen haben mich beeindruckt. Die Architektur, die Fassaden, die Statuen und die Fresken sind von grosser Schönheit. Besucht man jedoch eine Kirche abseits der Touristenströme sieht es dann schnell anders aus. Der langsame Verfall ist sichtbar, es fehlt an den notwendigen Mitteln, um diese Gebäude zu erhalten.
Auch wir hier im Niederamt müssen uns mit dieser Thematik auseinandersetzen. 2017 haben wir in der Strategieplanung «Kirche 2020» festgestellt, dass wir die vielen Gebäu-de in absehbarer Zeit nicht mehr benötigen und sie uns auch nicht leisten können. An den Kirchgemeindeversammlungen haben wir regelmässig darüber berichtet und der Souverän hat die Strategieplanung des Kirchgemeinderats immer wieder bestätigt.
Strategie ist, weniger Gebäude zu besitzen. Unserer Kirchgemeinde gehören 2 Kirchen und 4 Kirchgemeindehäuser. Zuviel für eine Kirchgemeinde mit heute noch 3'200 Mit-gliedern und sinkender Mitgliederzahl. Dies ist hauptsächlich der demografischen Ent-wicklung unserer Gemeinde geschuldet. Jährlich schrumpfen wir aufgrund der Überalte-rung um ca. 100 Personen. Uns fehlt der Nachwuchs, es werden zu wenig reformierte Kinder geboren. In der Folge werden unsere Gebäude zu wenig genutzt. Eine Umnutzung oder ein Verkauf drängt sich auf.
Erste Schritte wurden nun in Obergösgen und in Stüsslingen gemacht. Das Kirchge-meindehaus in Stüsslingen wurde für 3 Jahre an die Einwohnergemeinde vermietet und das Kirchgemeindehaus in Obergösgen wurde an die Einwohnergemeinde verkauft. Bei-de Kirchgemeindehäuser können aber weiterhin von uns für Gottesdienste, Abdankun-gen und andere Aktivitäten genutzt werden. In Obergösgen sind wir aber nicht mehr Be-sitzer des Hauses, sondern geniessen als Mieter ein Gastrecht.
Wenn es unsere finanziellen Mittel erlauben, planen wir in Obergösgen auf der neben dem Kirchgemeindehaus liegenden Parzelle, den Bau eines Mehrzweckgebäudes mit einem Andachtsraum. Dies würde unsere Bedürfnisse langfristig abdecken.
Im Namen des gesamten Kirchgemeinderats danke ich Ihnen für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung bei den vielfältigen Aufgaben unserer Kirchgemeinde.
Godi Dörfelt
Kirchgemeindepräsident
Anlässlich einer Reise konnte ich in diesem Frühjahr Kirchen in Umbrien und in der Tos-kana besuchen. Der Anblick der Basilika in Assisi, des Doms in Pisa und Siena, der Ka-thedrale in Florenz und weiterer Kirchen haben mich beeindruckt. Die Architektur, die Fassaden, die Statuen und die Fresken sind von grosser Schönheit. Besucht man jedoch eine Kirche abseits der Touristenströme sieht es dann schnell anders aus. Der langsame Verfall ist sichtbar, es fehlt an den notwendigen Mitteln, um diese Gebäude zu erhalten.
Auch wir hier im Niederamt müssen uns mit dieser Thematik auseinandersetzen. 2017 haben wir in der Strategieplanung «Kirche 2020» festgestellt, dass wir die vielen Gebäu-de in absehbarer Zeit nicht mehr benötigen und sie uns auch nicht leisten können. An den Kirchgemeindeversammlungen haben wir regelmässig darüber berichtet und der Souverän hat die Strategieplanung des Kirchgemeinderats immer wieder bestätigt.
Strategie ist, weniger Gebäude zu besitzen. Unserer Kirchgemeinde gehören 2 Kirchen und 4 Kirchgemeindehäuser. Zuviel für eine Kirchgemeinde mit heute noch 3'200 Mit-gliedern und sinkender Mitgliederzahl. Dies ist hauptsächlich der demografischen Ent-wicklung unserer Gemeinde geschuldet. Jährlich schrumpfen wir aufgrund der Überalte-rung um ca. 100 Personen. Uns fehlt der Nachwuchs, es werden zu wenig reformierte Kinder geboren. In der Folge werden unsere Gebäude zu wenig genutzt. Eine Umnutzung oder ein Verkauf drängt sich auf.
Erste Schritte wurden nun in Obergösgen und in Stüsslingen gemacht. Das Kirchge-meindehaus in Stüsslingen wurde für 3 Jahre an die Einwohnergemeinde vermietet und das Kirchgemeindehaus in Obergösgen wurde an die Einwohnergemeinde verkauft. Bei-de Kirchgemeindehäuser können aber weiterhin von uns für Gottesdienste, Abdankun-gen und andere Aktivitäten genutzt werden. In Obergösgen sind wir aber nicht mehr Be-sitzer des Hauses, sondern geniessen als Mieter ein Gastrecht.
Wenn es unsere finanziellen Mittel erlauben, planen wir in Obergösgen auf der neben dem Kirchgemeindehaus liegenden Parzelle, den Bau eines Mehrzweckgebäudes mit einem Andachtsraum. Dies würde unsere Bedürfnisse langfristig abdecken.
Im Namen des gesamten Kirchgemeinderats danke ich Ihnen für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung bei den vielfältigen Aufgaben unserer Kirchgemeinde.
Godi Dörfelt
Kirchgemeindepräsident
