Gemeinsam Essen

Horizonte 10 (Foto: Sekretariat Niederamt)
Es ist ganz viel Leben in der Kirche. Dabei ist nicht einmal Sonntag, sondern Mittwoch. Frauen und auch Männer gehen hin und her, begrüssen die Gäste und bringen Brot, Kaffee und Butter und Konfi. Richtig, wir sind beim Zmorgähöck.
Seit mehr als dreissig Jahren finden in den Kirchgemeindehäusern unserer Gemeinde die gemeinsamen Morgenessen statt. Dank dem unermüdlichen Einsatz der Freiwilligen duftet es an einem Mittwochmorgen im Monat verführerisch nach Kaffee und die Luft ist erfüllt vom Duft frischen Brotes.
«Ich komme gerne an den Zmorgähöck, da ist immer etwas los, ich sehe meine Freude und kann in Gesellschaft Zmorgä essen». Erzählt mit eine Besuchende. Ihre Tischnachbarin schliesst gleich an «Seit dem Tod meines lieben Mannes letztes Jahr war das einsame Essen immer am schlimmsten für mich. Hier kann ich sogar Zmorgä essen und bin nicht alleine.» Eine Freiwillige kommt an den Tisch und fragt, ob etwas fehle. Alle helfen mit und schauen, dass niemandem etwas fehlt. Alle sind fröhlich, erzählen aus dem Leben, von früher und aus dem Alltag, nehmen Anteil an den Sorgen und Freuden des Gegenübers und geniessen das Leben. Einzelne machen schon ab, für die nächste Woche in einem anderen Kirchgemeindehaus. Sie freuen sich schon, dort andere Bekannte zu treffen. So ist jeder Zmorgähöck ein bisschen anders. «Ich freue mich immer schon anfangs Woche darauf.»
Ein einfaches Zmorgä, raus aus den eigenen vier Wänden, raus aus dem eigenen Trott, Freunde und Bekannte treffen, am Leben anderer teilhaben, das Leben geniessen und teilen.
Was gibt es Besseres im Leben?

Was bedeutet dir das gemeinsame Essen? Teile es mit uns auf den sozialen Medien.
Oder schreibe uns eine Mail an